Bahnwanderweg am Weltkulturerbe Semmeringbahn


Vom Bahnhof Semmering führt ein Weg entlang des Bahnkörpers vorerst bis zur Station Wolfsbergkogel. Schon kurz danach gibt es auf der Aussichtswarte am Doppelreiterkogel den großartigen Panoramablick auf den interessantestenTeil des Gesamtbauwerkes. Von hier beobachten Sie den Zug auf seiner Fahrt von Klamm durch den Blauen Einschnitt, den Weinzettlwand-Tunnel mit seinen Galerien, Weinzettl-Feld-Tunnel, Bahnhof Breitenstein, dann durch den Krausl-Tunnel, den kleinsten Tunnel der gesamten Semmeringbahn, über die Krausl Klause und nach dem Tunnel durch die Polleruswand, dann die Fahrt über das wohl imposanteste Bauwerk der Ghegabahn, über das Viadukt "Kalte Rinne".
Weiter führt der markierte Weg zu der Stelle wo die Aufnahme für den alten 20-Schilling-Schein entstand. Dann geht es zur Fleischmannbrücke über den "Roten Berg" entlang der Bahntrasse mit herrlichem Ausblick auf Breitenstein und die Strecke bis Klamm.
Ab der "KaltenRinne" führt der Weg entlang der oberen Adlitzgrabenstraße vorbei am Eisernen Kreuz nach Breitenstein. Von dort wieder der Bahn entlang über die Weinzettlhöhe den Weg nach Klamm mit Ausblick auf das Wagner-Viadukt und Burgruine Klamm. Von dort führt der Bahnwanderweg weiter zum Bahnhof Klamm.

Hier haben die Wanderer die Möglichkeit zwischen Variante-A und Variante-B zu wählen:

Variante A: weiter bis zum Bahnhof Gloggnitz, hier führt der Weg einige Kilometer direkt neben der Ghega-Semmeringbahn bis zum Bahnhof Eichberg, Auf diesem Streckenabschnitt sind imposante Blicke und Aussichten auf die Bahn selbst, die Adlitzgräben den Sonnwendstein, die Burg Wartenstein und das Semmeringpanorama zu genießen.
Vor dem Bahnhof Eichberg gibt es einen herrlichen Ausblick auf die Stadt Gloggnitz sowie das obere Schwarzatal. Am Bahnhof Eichberg und verläßt der Wanderweg die Bahnstrecke und führt zum Schloß Gloggnitz Durch das Stadtzentrum von Gloggnitz erreichen Sie dann den Bahnhof Gloggnitz.

Variante B: Vom Bahnhof Klamm, entlang der Straße bergauf bis zum "Dreiländereck" - beeindruckender Blick auf Maria Schutz und den Sonnwendstein. Nach Überquerung der Kreuzbergstraße führt ein Güterweg talwärts in Richtung Küb. Imposante Villenbauten und renovierte Herrenhäuser sind zu bewundern. Oberhalb der Bahntrasse führt der Weg weiter in Richtung Payerbach. Auf diesem Streckenteil ergibt sich ein wundervoller Panoramablick auf den Gahns und Feuchter auf den dahinterliegenden Schneeberg und links davon das beeindruckende Massiv der Raxalpe.

Zwischen Payerbach und Küb befindet sich die größte Steigung der Semmeringbahn (25 Promille), dieser Streckenabschnitt war auch die berühmte Teststrecke für die ersten Gebirgslokomotiven. Durch das Kreuzbergviadukt geht der Weg ins Ortszentrum von Payerbach. Über den Ortsplatz zum Kurpark und die Parkbrücke (von hier sehen Sie das längste Viadukt der Semmeringbahn 127 m lang, 25 m hoch) verläuft der Weg weiter zum Nostalgie- und Museumsbahnhof Payerbach-Reichenau. Hier befindet sich ein kleines Freilichtmuseum (Dampflok, Gondel der Raxseilbahn, Garnitur der Lokalbahn) und eine Dokumentarfotoausstellung zum Thema 140 Jahre Semmeringbahn.

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Letzte Änderung am 25.März 2001